Tour de Suisse Interview 2 mit Guido Sereinig – Bereichsleiter Sicherheitseskorte und Safety Manager

Damit die Rennfahrer die Strecke sicher passieren können, muss diese zum richtigen Zeitpunkt für den Verkehr gesperrt und unmittelbar vor dem Rennfeld nochmals kontrolliert werden.

Guido Sereinig, Safety Manager der Tour de Suisse und Bereichsleiter der Sicherheitseskorte, gibt in unserem zweiten von fünf Interviews Einblick in die dynamische Streckensicherung. Mit insgesamt 34 Motorradfahrer ist die Sicherheitseskorte dem Rennfeld voraus und sorgt dafür, dass letzte Gefahrenstellen erkannt und Probleme auf der Strecke gelöst werden.

In den kommenden Wochen veröffentlichen wir drei weitere Interviews mit Verantwortlichen aus verschiedenen Sicherheitsbereichen der Tour de Suisse.

28. FSS Security Talk: Innere Sicherheit

Wie bleibt die Schweiz auch künftig sicher?

Die innere Sicherheit steht vor grossen Herausforderungen. Organisierte Kriminalität, Extremismus, Radikalisierung, zunehmende Gewaltbereitschaft und neue Formen grenzüberschreitender Kriminalität verändern die Bedrohungslage. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Behörden, Polizei und private Sicherheitsdienstleister.

Als Eventpartner des Forum Sicherheit Schweiz freuen wir uns, den 28. FSS Security Talk zu unterstützen. Das Thema ist für unsere Branche besonders relevant, denn eine wirksame innere Sicherheit setzt ein funktionierendes Zusammenspiel von öffentlichen und privaten Sicherheitsakteuren voraus.

Für die Veranstaltung dürfen wir hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Behörden und der privaten Sicherheitsbranche auf der Bühne begrüssen:

Eva Wildi-Cortés, Direktorin des Bundesamts für Polizei fedpol
Karin Kayser-Frutschi, Regierungsrätin und Präsidentin der KKJPD
Matteo Cocchi, Präsident der KKPKS
Armin Berchtold, Präsident des VSSU

Nach einem Inputreferat und mehreren Kurzstellungnahmen werden die zentralen Fragen in einem Podiumsgespräch mit anschliessender Fragerunde diskutiert.

Mitglieder und Gäste des VSSU nehmen kostenlos teil, sofern sie sich über unsere Webseite anmelden

Weitere Informationen und Anmeldung für alle übrigen Teilnehmenden:

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch über die Zukunft der inneren Sicherheit in der Schweiz.

28. FSS Security Talk: Innere Sicherheit – Grosse Herausforderungen für die Schweiz

Die Anforderungen an die innere Sicherheit der Schweiz befinden sich im Wandel.

Wie hat sich die Bedrohungslage in der Schweiz verändert? Welche Rolle spielt das Zusammenspiel von öffentlichen und privaten Sicherheitsakteuren und wie muss sich die innere Sicherheit weiterentwickeln, um den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu begegnen?

Diskutieren Sie diese und weitere aktuelle Fragestellungen mit uns am 7. September 2026 von 18.00 bis 20.00 Uhr (mit anschliessendem Apéro) im Bellevue Palace Bern.

Mitglieder und Gäste des VSSU profitieren von einer kostenlosen Teilnahme.

Anmeldung

Fotos und Highlight-Video der 30. Generalversammlung jetzt online

Wir freuen uns, die offiziellen Fotos und das Highlight-Video unserer 30. ordentlichen Generalversammlung vom 2. Juni präsentieren zu dürfen.

Die Mediendateien stehen hier zur Verfügung.

Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Besucher:innen, die diesen Anlass so besonders gemacht haben. Wir freuen uns, die gemeinsamen Momente mit Ihnen zu teilen.

Online-Informationsveranstaltung zum Cyber Resilience Act

Die Schweizerische Normen-Vereinigung SNV organisiert am 15. Juni 2026 eine Online-Informationsveranstaltung zum Cyber Resilience Act, CRA.

Mit dem Cyber Resilience Act EU 2024/2847 führt die EU erstmals verbindliche Cybersicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen ein. Die Verordnung bringt neue Anforderungen an Hersteller, Betreiber und Integratoren mit sich und wirft wichtige Fragen rund um den Bereich Sicherheit und Haftung auf.

Die Veranstaltung findet in Englisch statt und ist kostenlos. Sie richtet sich an Expertinnen und Experten sowie an interessierte Organisationen, die sich mit den neuen Anforderungen und deren Auswirkungen auseinandersetzen möchten.

Anmeldeschluss ist der 11. Juni 2026.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier.

 

Veranstaltungsrückblick: «KI in der Sicherheit: Revolution oder Risiko?»

Künstliche Intelligenz verändert die Sicherheitsbranche grundlegend. Sie unterstützt heute bereits bei der Analyse von Videobildern, in Leitstellen, bei der Risikobewertung und bei schnellen Reaktionen auf sicherheitsrelevante Vorfälle. Gleichzeitig bringt sie neue Herausforderungen mit sich, von technologischen Risiken über regulatorische Anforderungen bis hin zu Fragen der Verantwortung und Transparenz.

Die Veranstaltung «KI in der Sicherheit: Revolution oder Risiko?» der SAVE AG vom 7. Mai 2026 zeigte eindrücklich: KI ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern entwickelt sich zu einem zentralen Bestandteil moderner Sicherheitsarchitekturen. Entscheidend ist deshalb nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern wie sie verantwortungsvoll, sicher und wirkungsvoll genutzt werden kann.

Für die private Sicherheitsbranche ist diese Entwicklung besonders relevant. Sicherheitsdienstleister stehen täglich an der Schnittstelle zwischen Menschen und Technik, Risiko und Verantwortung. Ob im Objektschutz, in der Überwachung von kritischen Infrastrukturen, in Zentralendiensten, bei Interventionen, im Ereignismanagement oder in der Unterstützung von Unternehmen und Behörden: Überall entstehen neue Möglichkeiten, aber auch neue Anforderungen. KI kann helfen, Informationen schneller einzuordnen, Gefahrensituationen früher zu erkennen und Mitarbeitende im Einsatz gezielter zu unterstützen. Gleichzeitig bleibt klar: Sicherheit entsteht nicht durch Technologie allein, sondern durch professionelle Beurteilung, Erfahrung und verantwortungsvolles Handeln.

Ein zentrales Thema der Tagung war die sogenannte physische KI. Gemeint sind Systeme, die ihre Umgebung wahrnehmen, Entscheidungen unterstützen und in der realen Welt Wirkung entfalten. Dazu gehören intelligente Sicherheitslösungen, Smart Monitoring, Computer Vision, Drohnen, Sensorik, Wearables, Robotik und digitale Zwillinge. Gerade im Sicherheitssektor werden grosse Auswirkungen erwartet. Für private Sicherheitsunternehmen eröffnet dies neue Möglichkeiten: Patrouillen können durch Daten ergänzt werden, Lagebilder werden präziser, Alarme können besser priorisiert werden und Einsätze lassen sich effizienter vorbereiten.

Besonders deutlich wird der Nutzen dort, wo Menschen heute grosse Datenmengen unter Zeitdruck beurteilen müssen. In Leitstellen etwa können KI Systeme helfen, Alarme zu triagieren, Videosequenzen zu analysieren, Auffälligkeiten zu markieren und relevante Informationen für Einsatzkräfte aufzubereiten. Das ersetzt nicht die Fachperson, sondern stärkt sie. Die private Sicherheitsbranche erhält damit ein Werkzeug, das Professionalität, Reaktionsfähigkeit und Qualität erhöhen kann, sofern es richtig eingeführt, kontrolliert und verstanden wird.

Die Chancen reichen weit über die klassische Videoüberwachung hinaus: smarte Kameras, Geofencing, präzise Ortung für Notfälle, Drohneninspektionen von kritischer Infrastruktur, Brandfrüherkennung, automatisierte Compliance Überwachung oder Trainings in Augmented Reality. Viele Begriff, was heisst das genau für den Sicherheitsdienstleister? Der Beruf verändert sich. Sicherheitsmitarbeitende werden nicht nur Präsenz zeigen, beobachten und reagieren, sondern zunehmend mit intelligenten Systemen arbeiten, Daten interpretieren und technische Entscheidungsgrundlagen in konkrete Massnahmen übersetzen.

Gleichzeitig zeigte die Tagung auch die andere Seite der Entwicklung. KI schafft nicht nur Schutz, sie schafft auch neue Angriffsflächen. Deepfakes, Desinformation, manipulierte Systeme, Prompt Injection, Datenabfluss, Schatten KI und KI gestützte Cyberangriffe verändern die Bedrohungslage. Für private Sicherheitsunternehmen ist das mehr als ein IT Thema. Wenn gefälschte Stimmen, manipulierte Bilder oder täuschend echte Nachrichten in Krisensituationen eingesetzt werden, betrifft dies Zutrittsprozesse, Alarmierung, Kommunikation, Vertrauen und operative Entscheidungen unmittelbar.

Gerade deshalb braucht es in der privaten Sicherheitsbranche klare Leitlinien. KI darf nicht unkontrolliert eingeführt werden, nur weil sie Effizienz verspricht. Es braucht Governance, Zugriffskontrollen, Datenschutz, nachvollziehbare Prozesse, menschliche Aufsicht und definierte Verantwortlichkeiten. Die Tagung machte deutlich: Wer KI einsetzt, muss auch wissen, wo ihre Grenzen liegen. KI kann unterstützen, beschleunigen und Muster sichtbar machen. Sie kann aber auch falsch liegen, verzerren, halluzinieren oder manipuliert werden.

Die private Sicherheitsbranche steht damit vor einem entscheidenden Entwicklungsschritt, Routineaufgaben werden sich verändern, Einsatzprozesse werden beschleunigt und neue Dienstleistungen ermöglicht. Gleichzeitig steigt der Anspruch an Ausbildung, Qualität und ethisches Bewusstsein. Mitarbeitende müssen verstehen, wie KI funktioniert, wann sie ihr vertrauen können und wann kritisches Nachfragen zwingend ist. Je stärker Technologie in Sicherheitsprozesse eingebunden wird, desto wichtiger wird der Mensch als verantwortliche Instanz.

Das Fazit: KI ist weder reine Revolution noch blosses Risiko. Sie ist ein mächtiges Werkzeug, das den Sicherheitssektor nachhaltig prägen wird. Für die private Sicherheitsbranche liegt darin eine grosse Chance, ihre Rolle weiterzuentwickeln: vom reaktiven Dienstleister hin zum vernetzten, datenkompetenten und verantwortungsbewussten Sicherheitspartner. Entscheidend wird sein, KI nicht als Ersatz für menschliche Sicherheitsarbeit zu verstehen, sondern als Verstärkung professioneller Sicherheitsleistung.

Denn am Ende bleibt Sicherheit Vertrauenssache. Und Vertrauen entsteht dort, wo moderne Technologie, klare Regeln, gut ausgebildete Mitarbeitende und verantwortungsvolle Führung zusammenkommen.

SAVE AG-Veranstaltung: KI in der Sicherheit – Revolution oder Risiko?

Künstliche Intelligenz verändert die Sicherheitslandschaft rasant. Sie eröffnet neue Möglichkeiten, bringt aber auch neue Risiken mit sich. Genau hier setzt diese Tagung an und beleuchtet die Auswirkungen von KI auf Unternehmen, Sicherheitsstrategien und das Risikomanagement.

Im Zentrum stehen praxisnahe Einblicke von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Sicherheitsbereich. Sie zeigen auf, wie KI als Enabler und Katalysator wirkt, gleichzeitig aber auch neue Bedrohungen schafft, etwa durch Desinformation, Deep Fakes oder den Einsatz von generativer KI in Cyberangriffen.

Für unsere Branche sind diese Entwicklungen von grosser Bedeutung. Der Umgang mit KI wird zunehmend zu einem entscheidenden Faktor für die Sicherheit von Organisationen und erfordert sowohl technisches Verständnis als auch kritisches Denken.

Details:

  • 7. Mai 2026
  • 09:20 bis 16:30 Uhr
  • Zürich Marriott Hotel, Zürich

Zur Anmeldung und weiteren Informationen

27. FSS Security Talk: Sicherheitspolitische Strategie 2026

Die Sicherheit der Schweiz entwickelt sich stetig weiter. Mit der neuen sicherheitspolitischen Strategie 2026 setzt der Bundesrat wichtige Impulse für die Zukunft unserer Sicherheitsarchitektur.

Der 27. FSS Security Talk widmet sich genau diesem Thema und bringt dabei Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Sicherheitsbehörden zusammen.

Im Fokus stehen unter anderem folgende Fragen:
Wie verändert die neue Strategie die sicherheitspolitische Ausrichtung der Schweiz?
Welche Rolle spielen Wirtschaft und private Sicherheitsakteure?
Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Umsetzung der Strategie – politisch, institutionell, finanziell und operativ?

Für unsere Branche sind diese Entwicklungen von zentraler Bedeutung. Sicherheit ist heute eine gemeinsame Aufgabe, die nur im Zusammenspiel aller Akteure erfolgreich gestaltet werden kann.

19. Mai 2026
18:00 bis 21:00 Uhr
Grande Société de Berne

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Fotos und Highlight-Video der Diplomfeier 2025

Wir blicken zurück auf die Diplomfeier vom 4. Dezember 2025 in Solothurn.
Diese Feier ist für uns jedes Jahr ein besonderes Highlight und ein Moment, in dem wir die erfolgreichen Absolvent:innen der Berufsprüfungen würdigen und gemeinsam ihre Leistungen feiern dürfen.

Auch dieses Jahr blicken wir auf einen gelungenen Anlass mit vielen schönen und emotionalen Momenten zurück.

Als Andenken an die Diplomfeier stellen wir die Fotos und das Highlight-Video der Diplomfeier online zur Verfügung:

Fotos/Video der Diplomfeier

Rückblick auf den 24. FSS Security Talk: Hybride Kriegsführung – Schutz kritischer Infrastrukturen

Am 11. November 2025 fand im Forum Pfalzkeller in St. Gallen der 24. Security Talk des Forums Sicherheit Schweiz (FSS) statt mit dem VSSU als Eventpartner. Wir waren bei dieser spannenden Veranstaltung dabei und konnten viele wichtige Erkenntnisse zu diesem hochaktuellen Thema sammeln:

  • Hybride Kriegsführung: Eine neue Dimension der Bedrohung
    Spätestens seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine zeigt sich, dass Kriegsführung heute weit über den bewaffneten Konflikt hinausgeht. Spionage, Sabotage, Desinformation und Cyberattacken sind Teil moderner hybrider Bedrohungen. Meist wird verdeckt operiert, Angriffe sind schwer zuzuordnen, lassen sich seitens Aggressors oft einfach abstreiten und haben dennoch reale Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Sicherheit.
    Mit der zunehmenden Digitalisierung und Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) steigt das Gefahrenpotenzial zusätzlich, denn jedes vernetzte Gerät kann ein potenzielles Einfallstor für Angriffe sein. 
  • Auch die Schweiz ist betroffen
    Auch die Schweiz ist davon betroffen. Als hochvernetztes, technologisiertes Land mitten in Europa ist sie auf funktionierende kritische Infrastrukturen besonders angewiesen und zugleich ein potenzielles Ziel hybrider Angriffe. Besonders im Fokus stehen Systeme, die für das tägliche Funktionieren unseres Landes essenziell sind: Energieversorgung, Telekommunikation, Verkehr, Wasser, und Gesundheitswesen.
    Seit der Einführung der Meldepflicht im April 2025 wurden laut SRF innert 6 Monate bereits 164 Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen registriert, das entspricht rund einem Angriff pro Tag! 
  • Resilienz als Schlüssel zum Schutz
    Kritische Infrastrukturen sehen sich vielen Risiken und Gefahren wie Naturgefahren, technischen Gefahren und Cyberrisiken gegenüber.
    Die Schweiz verfügt über eine Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen (SKI), die 2023 überarbeitet wurde. Ziel ist der kontinuierliche Aufbau und die Stärkung der Resilienz durch Prävention, Vorsorge, Einsatz, Instandhaltung und eine schnelle Reaktion/Wiederaufbau bei Angriffen und anderen Vorfällen.
    Zentral dafür ist das Verbundsystem der Schweiz, das Zusammenspiel von Bund, Kantonen, Gemeinden, Behörden, Bevölkerung und Betreibern der kritischen Infrastrukturen. Diese enge Zusammenarbeit gilt als eine der grossen Stärken unseres Landes.
    Ebenso entscheidend ist das Einbeziehen und Schulen von Mitarbeitenden sowie das Bewusstmachen der Risiken und Massnahmen in der Bevölkerung. Wer sensibilisiert ist, kann richtig reagieren.

Der Security Talk zeigte eindrücklich, dass Sicherheit in der Schweiz eine gemeinsame Aufgabe ist von Behörden, Betreibern, Organisationen und der Bevölkerung.

Ein halbtägiges Modul des SICHERHEITS-Kongress 2026, der am 21. Januar in Basel stattfindet, wird ebenfalls dem Schutz kritischer Infrastrukturen gewidmet sein. Der Direktor des VSSU Pascal Cattilaz wird das Modul «Anfällig? So sichern wir System und Prozesse gegen Ausfall» leiten. Besuchen Sie das Modul am SICHERHEITS-Kongress 2026 und erfahren Sie mehr zu dem Thema.