Am 15.09.2025 hat der Ständerat die Motion 24.3436 «Zeitgemässe, schweizweit einheitliche Rechtsgrundlagen für private Sicherheitsdienstleistungen» von Reto Nause mit 21 zu 24 Stimmen abgelehnt.
Damit hat sich die kleine Kammer gegen ein Anliegen ausgesprochen, das in der Branche, im Bundesrat und im Nationalrat breite Unterstützung fand. Der Nationalrat hatte die Motion bereits im März 2025 mit einer deutlichen Mehrheit von 118 zu 64 Stimmen (bei 3 Enthaltungen) angenommen. Auch der Bundesrat hatte sich klar für die Schaffung einheitlicher Standards ausgesprochen.
Einheitliche nationale Vorgaben hätten für mehr Fairness, Qualität und Transparenz gesorgt und Wettbewerbsverzerrungen zwischen streng und schwach regulierten Kantonen reduziert. Gleichzeitig bleibt es nun bei der kantonalen Zuständigkeit; dem föderalen Modell, mit all seinen Vor- und Nachteilen.
Der VSSU hat sich im politischen Prozess stark für die Motion eingesetzt und bedauert den Entscheid des Ständerates sehr. Gerade weil die Branche durch unseriöse Anbieter immer wieder in den Schlagzeilen steht, wären klare Rahmenbedingungen dringend nötig gewesen.
Dennoch blicken wir nach vorne: Wir werden uns auch künftig mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Anliegen der privaten Sicherheitsdienstleister im politischen Prozess Gehör finden und die Branche die Anerkennung und Qualitätssicherung erhält, die sie verdient.









